Vor der Verlegung

Vor der Verlegung

Allgemeine Informationen über das Timberwise-Parkett

Ihr Timberwise-Fußboden ist ein vollkommen natürliches Produkt. Moderne Produktionstechnologie, kritische Sortierung und Qualitätskontrolle entfernen nicht die natürlichen Eigenschaften des Holzes.

Holz ist hygroskopisch, d.h. ein "lebendes" Material, so dass es je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur Feuchtigkeit aufnimmt und verliert. Daher nimmt das Volumen von Holz zu, wenn es Feuchtigkeit aufnimmt, und es nimmt ab, wenn es Feuchtigkeit verliert. Wenn der Holzboden als schwimmende Struktur verlegt wird, ist es wichtig, Dehnungsfugen (ca. 10 mm) zwischen dem verlegten Boden und festen Strukturen (z.B. Wände, angrenzende Bodenbeläge) zu lassen, damit er sich je nach den Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur ausdehnen und zusammenziehen kann. Wenn der Holzboden keinen Raum für die so genannte natürliche Ausdehnung hat, können sich dadurch Spannungen bilden und der Boden kann beschädigt werden.

Um Schäden zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass die relative Luftfeuchtigkeit 30-65% (RH) für Birkensperrholz mit Struktur und 40-60% für Parkett mit Zwischenstreifenstruktur beträgt und die Temperatur sowohl während als auch nach der Verlegung zwischen +18-24°C liegt. Achtung! 230 mm breite WiseLoc-Dielen müssen im Click verleimt werden. 270 mm breite Dielen müssen in Nut und Feder und vollflächig verklebt werden.

Qualitätsprüfung und Haftung für Mängel

Prüfen Sie die Dielen vor der Verlegung bei ausreichender Beleuchtung oder Tageslicht auf mögliche sichtbare Mängel. Prüfen Sie auch die Farbe und Struktur. Die Merkmale einer Serie, wie Äste, natürliche Maserung und Farbveränderungen sind keine Mängel. Um ein gleichmäßiges Maserungsbild und eine gleichmäßige Farbtonverteilung zu gewährleisten, empfehlen wir, die verwendeten Dielen gleichzeitig aus verschiedenen Paketen zu entnehmen. Beschädigte und fehlerhafte Dielen dürfen gar nicht verwendet werden oder sie müssen an einer möglichst geeigneten Stelle, z.B. am Anfang oder Ende einer Reihe, verlegt werden. Jede verlegte Diele gilt als vom Installateur und/oder Eigentümer genehmigt. Der Hersteller akzeptiert keine Ansprüche nach der Verlegung. Der Eigentümer ist für die Prüfung auf Abweichungen in der Feuchtigkeit und Gleichmäßigkeit verantwortlich und muss vor der Verlegung sicherstellen, dass alle Anforderungen bezüglich der in dieser und folgenden Anleitungen aufgeführten Bedingungen gemäß den untenstehenden Definitionen erfüllt sind. Die Mängelhaftung erstreckt sich nur auf Timberwise-Parkettfußböden, die gemäß den Anweisungen verlegt und gepflegt wurden.

Zeitplanung und Planung der Installation

Der Holzboden sollte nach Abschluss aller anderen Bauarbeiten verlegt werden. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass feuchte Materialien (z.B. Estrich, Spachtelmaterial) ausreichend getrocknet sind und die Raumbedingungen für die Verlegung des Parketts optimal sind (relative Luftfeuchtigkeit 40% - 60% und Temperatur +18°C - 24°C). Wir empfehlen, die Feuchtigkeit von dem Untergrund vor der Verlegung des Parketts zu messen (CM-Messung erforderlich bei Estrichen).

Ein Holzboden dehnt sich in Längsrichtung weniger aus oder schrumpft weniger als in der Breite, daher empfehlen wir, den Boden in Richtung der längsten Wand zu verlegen. Komplette Installationen in engen Räumen und Korridoren sollten immer in Längsrichtung ausgeführt werden. Wenn die Verlegung in Querrichtung abgeschlossen werden muss, muss alle 6 Meter eine Dehnungsfuge von mindestens 10 mm verbleiben, damit sich der Boden in der Breite ausdehnen und zusammenziehen kann. In anderen Fällen wird empfohlen, das Parkett zum Lichteinfall zu verlegen. Handelt es sich bei dem Untergrund um einen alten Dielenboden, sind die Parkettdielen quer zu diesem zu verlegen. Bei der Verlegung von Böden mit WiseLoc-System, ist es am einfachsten, von der Wand aus zu beginnen, die die meisten Türöffnungen im Raum hat. Wenn eine der Wände des Raumes eine oder mehrere Türen enthält, beginnen Sie mit der Verlegung dieser Wand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen Sie die Dielen nacheinander von links nach rechts.

Dehnungsfugen

Um der Ausdehnung oder dem Schrumpfen des Bodenbelags bei Luftfeuchtigkeitsschwankungen Rechnung zu tragen, muss das Parkett durch eine ca. 10 mm breite Dehnungsfuge von den massiven Gebäudeteilen getrennt werden. Zu den massiven Bauteilen gehören u.a. die umgebenden und durchgehenden Wände sowie die Heizungsrohre. Eine Dehnungsfuge sollte auch um andere Hindernisse wie Pfeiler, Treppen, Kücheninseln, Kamine, Fliesenböden und Schwellen sowie unter Türzargen verbleiben. Bei großen durchgehenden Bodenflächen (über 10 m Länge oder über 6 m Breite) müssen die Dehnungsfugen größer als oben erwähnt sein. In einem Raum mit einer Breite von über 6 m muss die Dehnungsfuge um 1,5 mm pro jeden Meter über 6 m erhöht werden. HINWEIS: Sockelleisten sollten immer auf der Grundlage der Breite der Dehnungsfuge gewählt werden - nicht umgekehrt. Darüber hinaus müssen bei der Installation die folgenden Punkte bezüglich Dehnungsfugen berücksichtigt werden:

  • Die Treppe muss so auf dem Unterboden installiert werden, dass der Parkettboden 10 mm Spielraum für die Bewegung von den Befestigungspunkten hat. Tragekonstruktionen von Treppen (z.B. Wangen oder Handlaufstützen) dürfen niemals direkt auf dem Parkett montiert werden!

 

  • Einbauten oder tragende Konstruktionen, wie z.B. Trennwände, dürfen niemals auf dem Parkett montiert werden! Sie fixieren den Boden, so dass der Boden sich nicht frei ausdehnen oder zusammenziehen kann. Deshalb müssen alle Einbauten (z.B. Kücheninseln und Schränke) vor der Verlegung des Parketts angebracht werden. Wenn Sie das Parkett unter Einbauten verlegen wollen, muss der Teil, der unter den Einbauten verbleibt, durch eine Dehnungsfuge vom restlichen Boden getrennt werden. Unter Möbelbeinen müssen Löcher gebohrt werden, die 20 mm breiter sind als der Durchmesser der Beine, damit das Gewicht der Möbel auf den Unterboden des Parketts gerichtet ist.

 

  • Zu verklebenden Übergangsschienen dürfen nur auf der anderen Fläche des Bodens befestigt werden. Wenn eine Schiene zwischen zwei Räumen auf beiden Bodenflächen befestigt wird, fixiert sie die Böden miteinander und verhindert die normale Ausdehnung und Schrumpfung des Parkettbodens.

 

  • Sockelleisten und Schwellen müssen immer so befestigt werden, dass das Parkett nicht daran gehindert wird, sich normal auszudehnen und zu schrumpfen. Befestigen Sie die Leisten nicht zu fest gegen den Boden oder eine Schwelle durch das Parkett hindurch. Leisten, Geländer, Schwellen usw. sollten nicht durch das Parkett geschraubt werden, damit es das Parkett fixiert. Wenn Sie das Parkett unter Türrahmen verlegen, müssen Sie auch darauf achten, dass es das Parkett nicht an der natürlichen Ausdehnung und Schrumpfung hindert.

 

  • Bei Schiebetürschränken muss die Bewegungsfreiheit unter der Schrankführung (10 mm) berücksichtigt werden und die Führung muss mit kurzen Schrauben (12 mm) an der Schrankseite am Parkett befestigt werden.

 

  • Installieren Sie jeden Raum als einen separaten Bereich. Schneiden Sie den Boden an jeder Türöffnung mit einer Dehnungsfuge ab und bringen Sie Schwellen oder Schwellenleisten an den Türöffnungen an. Der Fußboden sollte in einer quadratischen oder rechteckigen Form verlegt werden (z.B. ein L-förmiger Raum wird als zwei getrennte Bodenbereiche verlegt). Wenn das Parkett als schwimmender Fußboden verlegt wird, ist das Verkleben des Parketts mit dem Unterboden an Türöffnungen, vor dem Kamin oder an anderen Stellen strengstens verboten. In einer Situation, in der ein unkonventionell geformter Raum zu einer Bodenfläche zusammengefasst wird, empfehlen wir die Verwendung von traditionellen geklebten Nut- und Federprodukten und die Verklebung des Bodens mit dem Unterboden.

 

  • Lassen Sie keine spitzen Gegenstände oder Klammern, die eine Bewegung im Boden verhindern, zurück. Die Dehnungsfuge darf z.B. nicht mit Kabeln gefüllt werden.

 

Unterboden und Feuchtigkeitssperre

Der Unterboden muss eben sein - die zulässige Abweichung beträgt ±2 mm pro zwei (2) Meter. Die Ebenheit wird geprüft, indem eine Dielenfeder gegen den Unterboden gelegt und der verbleibende Abstand zwischen Unterboden und Diele gemessen wird. Differenzen, die die zulässige Grenze überschreiten, müssen durch Schleifen oder Auftragen von geeignetem Füllmaterial ausgeglichen werden. Der Unterboden muss unbeweglich, fest, solide, gerade, trocken und sauber sein. Beachten Sie, dass selbst kleiner loser Schutt Unebenheiten verursachen kann, die den Bodenbelag verschleißen können. Alle verlegten Teppiche und andere ähnliche Beschichtungen müssen entfernt werden. Der Untergrund muss so fest wie möglich sein. Zu den geeigneten Unterböden gehören: Sperrholz- oder Spanplattenböden, OSB –Platten, Calciumsulfatestrich, Zementestrich, Betonoberflächen, Fliesen- und Marmorböden, Linoleum und PVC. Beachten Sie, dass eine Unterlage mit einer Feuchtigkeitssperre oder einer ähnlichen Feuchtigkeitssperre immer auf einem Betonuntergrund (z.B. 0,2 mm dicker PE-Kunststoff, Nähte ca. 20 cm überlappt oder mit Klebeband versehen) verlegt werden muss.

Die Feuchtigkeit des Unterbodens muss vor der Verlegung noch einmal gemessen werden. Wir empfehlen, die Feuchtigkeit des Betons von einem Fachmann messen zu lassen. Achten Sie darauf, dass der Unterboden entlang der gesamten Belegreife (auch unter eventuell gelagerten Baumaterialien, Abdeckfolien, Paletten) trocken ist. Genaue Messungen der Unterbodenfeuchtigkeit können mit den entsprechenden Feuchtemessgeräten durchgeführt werden. Bei Flächen bis 100 qm reichen zwei Feuchtemessungen aus, bei größeren Bauvorhaben sollte man je Geschoss und je 200 qm eine CM-Messung durchführen. Siehe Tabelle nach DIN 18560-1.

 

Estrichart

CA-Calciumsulfatestrich unbeheitzt

CA-Calciumsulfatestrich beheizt

CT-Zementestrich unbeheizt

CT-Zementestrich beheizt

Belegereife für Parkett

 

≤ 0,5 CM%

 

≤ 0,5 CM%

 

 

≤ 2,0 CM%

 

 

≤ 1,8 CM%

 

 

Fußbodenheizung

Das Timberwise-Parkett kann über einer Fußbodenheizung verlegt werden. Die Fußbodenheizung muss gleichmäßig über die gesamte Fußbodenfläche verteilt werden. Vor der Verlegung muss der Untergrund belegreif trocknen. Es muss ein Aufheizen gemäß Heizprotokoll stattfinden. Hierzu sind Estrichleger und Heizungsbauer verantwortlich. Dies dauert in der Regel ca. 20 Tage, kann aber bei unterschiedlichen Estricharten abweichen. Nehmen Sie vor Einbau des Parketts auf jeden Fall eine CM-Messung vor, dies gewährleistet, dass der Boden gemäß den Richtlinien eingebaut werden kann. Beachten Sie, dass unterschiedliche Estricharten- unterschiedliche Heizprotokolle erfordern. Hier ein Beispiel:

Erhöhen Sie die Temperatur der Fußbodenheizung täglich um ca. 5°C, bis mindestens die Hälfte der vollen Heizleistung ausgenutzt wird. Tun Sie dies auch im Sommer.

Danach erhöhen Sie die Heizung für 5 Tage auf die maximale Temperatur.

Verringern Sie die Heizleistung, so dass die Oberflächentemperatur des Unterbodens auf 18°C sinkt. Sorgen Sie für eine gute Belüftung während des Heizens und Kühlens.

Verlegen Sie den Bodenbelag gemäß den Anweisungen.

Erhöhen Sie in den nächsten fünf Tagen die Temperatur, aber achten Sie darauf, dass die Temperatur des Holzfußbodens niemals +27°C übersteigt. In dieser Phase darf der Boden nicht bedeckt werden, auch nicht teilweise. Die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 40% und 60% gehalten werden. Die empfohlene Raumtemperatur beträgt 18°C bis 24°C. Hygroskopische Veränderungen des Fußbodens können durch außergewöhnliche Bedingungen übertrieben sein. Der Hersteller, Verkäufer oder Verleger kann für diese Veränderungen keine Haftung übernehmen.

Bei der Verlegung über einer Fußbodenheizung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Oberflächentemperatur des Fußbodens darf nicht über +27°C steigen. Beachten Sie, dass normale lose Teppiche die Oberflächentemperatur des Fußbodens um ca. + 2°C erhöhen.

 

  • Die Fußbodentemperatur darf nicht regelmäßig um mehr als 2°C pro Tag schwanken (Nachtstrom).

 

  • Unabhängig vom Unterbodenmaterial muss immer eine Feuchtigkeitssperre mit Fußbodenheizung (z.B. 0,2 mm PE-Kunststoff, Nähte ca. 200 mm überlappt oder mit Klebeband) oder Unterlage mit Feuchtigkeitssperre verlegt werden (bei schwimmender Verlegung).

 

  • Verwenden Sie eine Dehnungsfuge, um Bodenbereiche, die keine Fußbodenheizung haben, von den beheizten Bereichen zu trennen.

 

  • Wir empfehlen, Heizungsrohre in einem Abstand von mindestens 30 mm zum Timberwise-Parketts zu verlegen.

 

  • Bei Holzfußböden ist ein Luftraum

 

  • In Betonböden eine Füllschicht

 

Wenn die Heizungsohre in einem Abstand von weniger als 30 mm zum Parkett verlegt werden, darf die Oberflächentemperatur des Fußbodens 25°C nicht überschreiten.

Korkunterlagen werden nicht empfohlen.

Vorbereitungen vom Material

Parkett in ungeöffneten Verpackungen lagern (der Raum muss trocken sein, die relative Luftfeuchtigkeit muss 30-65% für Birkensperrholz mit Struktur und 40-60% für Zwischenlagen mit Struktur und die Temperatur +18-24°C betragen). 2 bis 3 Tage vor der Verlegung muss das Parkett unter Bedingungen (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) aufbewahrt werden, die denen des Raumes, in dem der Fußboden verlegt wird, ähnlich sind. Die Pakete sollten auf einer flachen Oberfläche so gestapelt werden, dass eine Luftzirkulation zwischen ihnen möglich ist, und sie müssen von einer direkten Wärmequelle (wie Heizkörpern oder starker Sonneneinstrahlung) ferngehalten werden. Öffnen Sie die Pakete nicht, bevor Sie mit der Verlegung beginnen. Öffnen Sie nur so viele, wie Sie am selben Tag benötigen. Vergewissern Sie sich, dass das Unterlagematerial eben und frei von Feuchtigkeit ist, bevor Sie mit der Installation beginnen. Wir empfehlen, die Feuchtigkeit von Betonoberflächen zu messen (CM-Messung erforderlich).

Vergewissern Sie sich, dass die Unterlage (Feuchtigkeitssperre und Trittschalldämmung) und die für die Installation erforderlichen Werkzeuge bereit sind. Prüfen Sie die Eignung des Feuchtigkeitssperr- und Trittschalldämmmaterials für das Timberwise-Parkett immer mit Ihrem Händler.

Geeignete Trittschalldämmmaterial-Alternativen ist z.B. folgendes Timberwise-Unterlagsmaterial

Benötigte Werkzeuge: metrisches Maßband/Lineal, Markierstift, Anschlagwinkel, Montagekeile für Dehnungsfugen, Handkreissäge oder Kappsäge, Spannvorrichtung, Holzklotz, Meißel, Hammer, Messer und Holzleim (PVAC-Leim).

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Allgemeine Informationen über das Timberwise-Parkett

Ihr Timberwise-Fußboden ist ein vollkommen natürliches Produkt. Moderne Produktionstechnologie, kritische Sortierung und Qualitätskontrolle entfernen nicht die natürlichen Eigenschaften des Holzes.

Holz ist hygroskopisch, d.h. ein "lebendes" Material, so dass es je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur Feuchtigkeit aufnimmt und verliert. Daher nimmt das Volumen von Holz zu, wenn es Feuchtigkeit aufnimmt, und es nimmt ab, wenn es Feuchtigkeit verliert. Wenn der Holzboden als schwimmende Struktur verlegt wird, ist es wichtig, Dehnungsfugen (ca. 10 mm) zwischen dem verlegten Boden und festen Strukturen (z.B. Wände, angrenzende Bodenbeläge) zu lassen, damit er sich je nach den Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur ausdehnen und zusammenziehen kann. Wenn der Holzboden keinen Raum für die so genannte natürliche Ausdehnung hat, können sich dadurch Spannungen bilden und der Boden kann beschädigt werden.

Um Schäden zu vermeiden, ist es sehr wichtig, dass die relative Luftfeuchtigkeit 30-65% (RH) für Birkensperrholz mit Struktur und 40-60% für Parkett mit Zwischenstreifenstruktur beträgt und die Temperatur sowohl während als auch nach der Verlegung zwischen +18-24°C liegt. Achtung! 230 mm breite WiseLoc-Dielen müssen im Click verleimt werden. 270 mm breite Dielen müssen in Nut und Feder und vollflächig verklebt werden.

Qualitätsprüfung und Haftung für Mängel

Prüfen Sie die Dielen vor der Verlegung bei ausreichender Beleuchtung oder Tageslicht auf mögliche sichtbare Mängel. Prüfen Sie auch die Farbe und Struktur. Die Merkmale einer Serie, wie Äste, natürliche Maserung und Farbveränderungen sind keine Mängel. Um ein gleichmäßiges Maserungsbild und eine gleichmäßige Farbtonverteilung zu gewährleisten, empfehlen wir, die verwendeten Dielen gleichzeitig aus verschiedenen Paketen zu entnehmen. Beschädigte und fehlerhafte Dielen dürfen gar nicht verwendet werden oder sie müssen an einer möglichst geeigneten Stelle, z.B. am Anfang oder Ende einer Reihe, verlegt werden. Jede verlegte Diele gilt als vom Installateur und/oder Eigentümer genehmigt. Der Hersteller akzeptiert keine Ansprüche nach der Verlegung. Der Eigentümer ist für die Prüfung auf Abweichungen in der Feuchtigkeit und Gleichmäßigkeit verantwortlich und muss vor der Verlegung sicherstellen, dass alle Anforderungen bezüglich der in dieser und folgenden Anleitungen aufgeführten Bedingungen gemäß den untenstehenden Definitionen erfüllt sind. Die Mängelhaftung erstreckt sich nur auf Timberwise-Parkettfußböden, die gemäß den Anweisungen verlegt und gepflegt wurden.

Zeitplanung und Planung der Installation

Der Holzboden sollte nach Abschluss aller anderen Bauarbeiten verlegt werden. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass feuchte Materialien (z.B. Estrich, Spachtelmaterial) ausreichend getrocknet sind und die Raumbedingungen für die Verlegung des Parketts optimal sind (relative Luftfeuchtigkeit 40% - 60% und Temperatur +18°C - 24°C). Wir empfehlen, die Feuchtigkeit von dem Untergrund vor der Verlegung des Parketts zu messen (CM-Messung erforderlich bei Estrichen).

Ein Holzboden dehnt sich in Längsrichtung weniger aus oder schrumpft weniger als in der Breite, daher empfehlen wir, den Boden in Richtung der längsten Wand zu verlegen. Komplette Installationen in engen Räumen und Korridoren sollten immer in Längsrichtung ausgeführt werden. Wenn die Verlegung in Querrichtung abgeschlossen werden muss, muss alle 6 Meter eine Dehnungsfuge von mindestens 10 mm verbleiben, damit sich der Boden in der Breite ausdehnen und zusammenziehen kann. In anderen Fällen wird empfohlen, das Parkett zum Lichteinfall zu verlegen. Handelt es sich bei dem Untergrund um einen alten Dielenboden, sind die Parkettdielen quer zu diesem zu verlegen. Bei der Verlegung von Böden mit WiseLoc-System, ist es am einfachsten, von der Wand aus zu beginnen, die die meisten Türöffnungen im Raum hat. Wenn eine der Wände des Raumes eine oder mehrere Türen enthält, beginnen Sie mit der Verlegung dieser Wand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen Sie die Dielen nacheinander von links nach rechts.

Dehnungsfugen

Um der Ausdehnung oder dem Schrumpfen des Bodenbelags bei Luftfeuchtigkeitsschwankungen Rechnung zu tragen, muss das Parkett durch eine ca. 10 mm breite Dehnungsfuge von den massiven Gebäudeteilen getrennt werden. Zu den massiven Bauteilen gehören u.a. die umgebenden und durchgehenden Wände sowie die Heizungsrohre. Eine Dehnungsfuge sollte auch um andere Hindernisse wie Pfeiler, Treppen, Kücheninseln, Kamine, Fliesenböden und Schwellen sowie unter Türzargen verbleiben. Bei großen durchgehenden Bodenflächen (über 10 m Länge oder über 6 m Breite) müssen die Dehnungsfugen größer als oben erwähnt sein. In einem Raum mit einer Breite von über 6 m muss die Dehnungsfuge um 1,5 mm pro jeden Meter über 6 m erhöht werden. HINWEIS: Sockelleisten sollten immer auf der Grundlage der Breite der Dehnungsfuge gewählt werden - nicht umgekehrt. Darüber hinaus müssen bei der Installation die folgenden Punkte bezüglich Dehnungsfugen berücksichtigt werden:

  • Die Treppe muss so auf dem Unterboden installiert werden, dass der Parkettboden 10 mm Spielraum für die Bewegung von den Befestigungspunkten hat. Tragekonstruktionen von Treppen (z.B. Wangen oder Handlaufstützen) dürfen niemals direkt auf dem Parkett montiert werden!

 

  • Einbauten oder tragende Konstruktionen, wie z.B. Trennwände, dürfen niemals auf dem Parkett montiert werden! Sie fixieren den Boden, so dass der Boden sich nicht frei ausdehnen oder zusammenziehen kann. Deshalb müssen alle Einbauten (z.B. Kücheninseln und Schränke) vor der Verlegung des Parketts angebracht werden. Wenn Sie das Parkett unter Einbauten verlegen wollen, muss der Teil, der unter den Einbauten verbleibt, durch eine Dehnungsfuge vom restlichen Boden getrennt werden. Unter Möbelbeinen müssen Löcher gebohrt werden, die 20 mm breiter sind als der Durchmesser der Beine, damit das Gewicht der Möbel auf den Unterboden des Parketts gerichtet ist.

 

  • Zu verklebenden Übergangsschienen dürfen nur auf der anderen Fläche des Bodens befestigt werden. Wenn eine Schiene zwischen zwei Räumen auf beiden Bodenflächen befestigt wird, fixiert sie die Böden miteinander und verhindert die normale Ausdehnung und Schrumpfung des Parkettbodens.

 

  • Sockelleisten und Schwellen müssen immer so befestigt werden, dass das Parkett nicht daran gehindert wird, sich normal auszudehnen und zu schrumpfen. Befestigen Sie die Leisten nicht zu fest gegen den Boden oder eine Schwelle durch das Parkett hindurch. Leisten, Geländer, Schwellen usw. sollten nicht durch das Parkett geschraubt werden, damit es das Parkett fixiert. Wenn Sie das Parkett unter Türrahmen verlegen, müssen Sie auch darauf achten, dass es das Parkett nicht an der natürlichen Ausdehnung und Schrumpfung hindert.

 

  • Bei Schiebetürschränken muss die Bewegungsfreiheit unter der Schrankführung (10 mm) berücksichtigt werden und die Führung muss mit kurzen Schrauben (12 mm) an der Schrankseite am Parkett befestigt werden.

 

  • Installieren Sie jeden Raum als einen separaten Bereich. Schneiden Sie den Boden an jeder Türöffnung mit einer Dehnungsfuge ab und bringen Sie Schwellen oder Schwellenleisten an den Türöffnungen an. Der Fußboden sollte in einer quadratischen oder rechteckigen Form verlegt werden (z.B. ein L-förmiger Raum wird als zwei getrennte Bodenbereiche verlegt). Wenn das Parkett als schwimmender Fußboden verlegt wird, ist das Verkleben des Parketts mit dem Unterboden an Türöffnungen, vor dem Kamin oder an anderen Stellen strengstens verboten. In einer Situation, in der ein unkonventionell geformter Raum zu einer Bodenfläche zusammengefasst wird, empfehlen wir die Verwendung von traditionellen geklebten Nut- und Federprodukten und die Verklebung des Bodens mit dem Unterboden.

 

  • Lassen Sie keine spitzen Gegenstände oder Klammern, die eine Bewegung im Boden verhindern, zurück. Die Dehnungsfuge darf z.B. nicht mit Kabeln gefüllt werden.

 

Unterboden und Feuchtigkeitssperre

Der Unterboden muss eben sein - die zulässige Abweichung beträgt ±2 mm pro zwei (2) Meter. Die Ebenheit wird geprüft, indem eine Dielenfeder gegen den Unterboden gelegt und der verbleibende Abstand zwischen Unterboden und Diele gemessen wird. Differenzen, die die zulässige Grenze überschreiten, müssen durch Schleifen oder Auftragen von geeignetem Füllmaterial ausgeglichen werden. Der Unterboden muss unbeweglich, fest, solide, gerade, trocken und sauber sein. Beachten Sie, dass selbst kleiner loser Schutt Unebenheiten verursachen kann, die den Bodenbelag verschleißen können. Alle verlegten Teppiche und andere ähnliche Beschichtungen müssen entfernt werden. Der Untergrund muss so fest wie möglich sein. Zu den geeigneten Unterböden gehören: Sperrholz- oder Spanplattenböden, OSB –Platten, Calciumsulfatestrich, Zementestrich, Betonoberflächen, Fliesen- und Marmorböden, Linoleum und PVC. Beachten Sie, dass eine Unterlage mit einer Feuchtigkeitssperre oder einer ähnlichen Feuchtigkeitssperre immer auf einem Betonuntergrund (z.B. 0,2 mm dicker PE-Kunststoff, Nähte ca. 20 cm überlappt oder mit Klebeband versehen) verlegt werden muss.

Die Feuchtigkeit des Unterbodens muss vor der Verlegung noch einmal gemessen werden. Wir empfehlen, die Feuchtigkeit des Betons von einem Fachmann messen zu lassen. Achten Sie darauf, dass der Unterboden entlang der gesamten Belegreife (auch unter eventuell gelagerten Baumaterialien, Abdeckfolien, Paletten) trocken ist. Genaue Messungen der Unterbodenfeuchtigkeit können mit den entsprechenden Feuchtemessgeräten durchgeführt werden. Bei Flächen bis 100 qm reichen zwei Feuchtemessungen aus, bei größeren Bauvorhaben sollte man je Geschoss und je 200 qm eine CM-Messung durchführen. Siehe Tabelle nach DIN 18560-1.

 

Estrichart

CA-Calciumsulfatestrich unbeheitzt

CA-Calciumsulfatestrich beheizt

CT-Zementestrich unbeheizt

CT-Zementestrich beheizt

Belegereife für Parkett

 

≤ 0,5 CM%

 

≤ 0,5 CM%

 

 

≤ 2,0 CM%

 

 

≤ 1,8 CM%

 

 

Fußbodenheizung

Das Timberwise-Parkett kann über einer Fußbodenheizung verlegt werden. Die Fußbodenheizung muss gleichmäßig über die gesamte Fußbodenfläche verteilt werden. Vor der Verlegung muss der Untergrund belegreif trocknen. Es muss ein Aufheizen gemäß Heizprotokoll stattfinden. Hierzu sind Estrichleger und Heizungsbauer verantwortlich. Dies dauert in der Regel ca. 20 Tage, kann aber bei unterschiedlichen Estricharten abweichen. Nehmen Sie vor Einbau des Parketts auf jeden Fall eine CM-Messung vor, dies gewährleistet, dass der Boden gemäß den Richtlinien eingebaut werden kann. Beachten Sie, dass unterschiedliche Estricharten- unterschiedliche Heizprotokolle erfordern. Hier ein Beispiel:

Erhöhen Sie die Temperatur der Fußbodenheizung täglich um ca. 5°C, bis mindestens die Hälfte der vollen Heizleistung ausgenutzt wird. Tun Sie dies auch im Sommer.

Danach erhöhen Sie die Heizung für 5 Tage auf die maximale Temperatur.

Verringern Sie die Heizleistung, so dass die Oberflächentemperatur des Unterbodens auf 18°C sinkt. Sorgen Sie für eine gute Belüftung während des Heizens und Kühlens.

Verlegen Sie den Bodenbelag gemäß den Anweisungen.

Erhöhen Sie in den nächsten fünf Tagen die Temperatur, aber achten Sie darauf, dass die Temperatur des Holzfußbodens niemals +27°C übersteigt. In dieser Phase darf der Boden nicht bedeckt werden, auch nicht teilweise. Die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 40% und 60% gehalten werden. Die empfohlene Raumtemperatur beträgt 18°C bis 24°C. Hygroskopische Veränderungen des Fußbodens können durch außergewöhnliche Bedingungen übertrieben sein. Der Hersteller, Verkäufer oder Verleger kann für diese Veränderungen keine Haftung übernehmen.

Bei der Verlegung über einer Fußbodenheizung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Oberflächentemperatur des Fußbodens darf nicht über +27°C steigen. Beachten Sie, dass normale lose Teppiche die Oberflächentemperatur des Fußbodens um ca. + 2°C erhöhen.

 

  • Die Fußbodentemperatur darf nicht regelmäßig um mehr als 2°C pro Tag schwanken (Nachtstrom).

 

  • Unabhängig vom Unterbodenmaterial muss immer eine Feuchtigkeitssperre mit Fußbodenheizung (z.B. 0,2 mm PE-Kunststoff, Nähte ca. 200 mm überlappt oder mit Klebeband) oder Unterlage mit Feuchtigkeitssperre verlegt werden (bei schwimmender Verlegung).

 

  • Verwenden Sie eine Dehnungsfuge, um Bodenbereiche, die keine Fußbodenheizung haben, von den beheizten Bereichen zu trennen.

 

  • Wir empfehlen, Heizungsrohre in einem Abstand von mindestens 30 mm zum Timberwise-Parketts zu verlegen.

 

  • Bei Holzfußböden ist ein Luftraum

 

  • In Betonböden eine Füllschicht

 

Wenn die Heizungsohre in einem Abstand von weniger als 30 mm zum Parkett verlegt werden, darf die Oberflächentemperatur des Fußbodens 25°C nicht überschreiten.

Korkunterlagen werden nicht empfohlen.

Vorbereitungen vom Material

Parkett in ungeöffneten Verpackungen lagern (der Raum muss trocken sein, die relative Luftfeuchtigkeit muss 30-65% für Birkensperrholz mit Struktur und 40-60% für Zwischenlagen mit Struktur und die Temperatur +18-24°C betragen). 2 bis 3 Tage vor der Verlegung muss das Parkett unter Bedingungen (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) aufbewahrt werden, die denen des Raumes, in dem der Fußboden verlegt wird, ähnlich sind. Die Pakete sollten auf einer flachen Oberfläche so gestapelt werden, dass eine Luftzirkulation zwischen ihnen möglich ist, und sie müssen von einer direkten Wärmequelle (wie Heizkörpern oder starker Sonneneinstrahlung) ferngehalten werden. Öffnen Sie die Pakete nicht, bevor Sie mit der Verlegung beginnen. Öffnen Sie nur so viele, wie Sie am selben Tag benötigen. Vergewissern Sie sich, dass das Unterlagematerial eben und frei von Feuchtigkeit ist, bevor Sie mit der Installation beginnen. Wir empfehlen, die Feuchtigkeit von Betonoberflächen zu messen (CM-Messung erforderlich).

Vergewissern Sie sich, dass die Unterlage (Feuchtigkeitssperre und Trittschalldämmung) und die für die Installation erforderlichen Werkzeuge bereit sind. Prüfen Sie die Eignung des Feuchtigkeitssperr- und Trittschalldämmmaterials für das Timberwise-Parkett immer mit Ihrem Händler.

Geeignete Trittschalldämmmaterial-Alternativen ist z.B. folgendes Timberwise-Unterlagsmaterial

Benötigte Werkzeuge: metrisches Maßband/Lineal, Markierstift, Anschlagwinkel, Montagekeile für Dehnungsfugen, Handkreissäge oder Kappsäge, Spannvorrichtung, Holzklotz, Meißel, Hammer, Messer und Holzleim (PVAC-Leim).

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